Oliver Noack

Oliver Noack
leitet seit mehreren Jahren Chöre. Und alles nur, weil er nichts anderes kann.

Jegliche ernsthafte Bemühungen um einen angesehenen Beruf wie z.B. Grünflächenkosmetiker, Dachdecker oder Büroangestellter endeten wahlweise im Insolvenzverfahren des Arbeitgebers, oder einer fristlosen Kündigung mit anschließender Lohnpfändung.

Heute arbeitet er unter der selbsterdachten Berufsbezeichung Vocal-Supervisor, weil “Chorleiter“ krass uncool klingt und selten Eindruck schindet.

Oliver macht und tut mit Herz und Seele. Es ist seine Bestimmung!
Nicht nur sich, sondern auch den Chören immer wieder etwas Neues zu bieten, ist ein stetiger Antrieb. Regelmäßig initiiert er Workshops mit namhaften Spezialisten wie z.B. Matthias Becker (Jazzchor-Neurologe), Alastair Thompson (Kings Singers Gründungsunikat) oder Erik Sohn (Die unsichtbare Eminenz der Wise Guys).
Außerdem probiert er ständig neue Kaffeesorten aus. Möglicherweise liegt darin das Geheimnis seines Erfolgs begründet.

Er gehört zu den Menschen, die Charisma vortäuschen können und im nächsten Moment unsichtbar sind. Kaum etwas ist für ihn langweiliger als nach einem Konzert Gespräche zu führen, die wie folgt beginnen:
  1. Meine Tochter singt auch in einem Chor!
  2. Könnt ihr nicht dienstags proben? Dann sing ich mit!
  3. Früher hab’ ich auch mal Gitarre gespielt!
Die Gitarre ist sein Lieblingsinstrument. Er hält sich selbst für keinen besonders guten Gitarristen. Lediglich sein Umfeld tut das, wofür er aber nichts kann. Darüber, dass er nicht auf Anhieb hinreißend singen kann, herrscht hingegen vielerorts eitel Einigkeit. Die Fachwelt streitet indes unverdrossen. Pathologie ist, wenn es trotzdem klappt!
Schon seine Tante Dadda sagte früher immer: "Olli, du kommst bestimmt mal ins Whoiswho der Bundesrepublik Deutschland". Dass sie damit recht behalten sollte nimmt ihr hoffentlich niemand übel. Schließlich erscheint er hier unter falschem Namen. Eine Träne für ihre Seele.

Neben der Musik gilt Olivers Hauptaugenmerk der Beschäftigung mit Tieren. Heimische Eulen, Greifvögel und Katzen sind bevorzugte Forschungsobjekte die ihm die zweitschönsten Momente im Leben verschaffen. Achtung vor der Kreatur und eine tiefe Abscheu angesichts internationaler Tierschutz- und Transportbedingungen zwingen ihn seit vielen Jahren zu einem Leben als Vollzeit-Vegetarier.